Die ideale Route für deine Marokko-Reise: Reiseführer und Tipps

durch Yasmin von Travelbase

Die Tipps des Teams

  • Beste Reisezeit: Herbst und Frühling, das perfektes Wetter ohne extreme Hitze.
  • Empfohlenes Transportmittel: Miet-SUV, der einzige Weg, das Land vollkommen frei zu erkunden.
  • Ideale Unterkünfte: Traditionelle Riads und Lodges für Authentizität und Komfort.
  • Empfohlene Dauer: 7 bis 8 Tage, um Berge, Küste und Kulturstädte in vollen Zügen zu genießen.
  • Absolute Highlights: Marrakesch, Aït Ben Haddou, Taghazout, Essaouira und die Agafay-Wüste.
  • Buche jetzt: Am besten vorab für die besten Unterkünfte – oder direkt über Morocco Nomads (einwöchige Roadtrip durch Marokko im SUV, alles inklusive!).

Die ideale Route für deine Marokko-Reise: Reiseführer und Tipps

Einerseits die steilen Gipfel des Atlasgebirges, wo der Djebel Toubkal als höchster Berg Nordafrikas mit 4167 Metern in ewigen Schneemantel thront. Andererseits der Atlantik und das türkisfarbene Mittelmeer mit ihren endlosen Stränden entlang goldener, wilder Küsten. Dazwischen erstrecken sich bunte Medinas mit labyrinthartigen Gassen, UNESCO-geschützte Kasbahs, die vom Jahrtausende alten Königreich erzählen, und eine Mondlandschaft aus Wüste, wo der westliche Sahara bei Sonnenuntergang in Gold- und Purpurtönen erstrahlt.

Diese geographische Vielfalt spiegelt sich in der kulturellen Mosaik wider. Marokko ist ein lebendiges Kaleidoskop aus Handwerkskunst und uralten Traditionen. Hier wird jeder Kauf zum Eintauchen in Geschichte und Kunst. Die Generationen überlieferte Küche lädt zu einem Gaumenfest ein, begleitet vom unverzichtbaren Minztee, traditionell reichlich gesüßt. Von den pulsierenden Souks Marrakeschs bis zu weniger bekannten Städten wie Taroudant enthüllen alle Orte ihre Geheimnisse und ihren ureigenen Charme.

In nur einer Woche nimmt dich Marokko mit auf eine Reise durch diese außergewöhnliche Vielfalt aus Landschaften und Kulturen. Mit Morocco Nomads ist alles perfekt geplant: Auto, sorgfältig ausgewählte Unterkünfte, optimierte Route und praktische Tipps von lokalen Experten. Mehr als eine Reise, denn es erwartet dich eine vollständige Immersion in die Seele Marokkos.

Wo buchst du diese Marokko-Rundreise?

Für eine 7-tägige All-inclusive-Route durch Marokko empfehlen wir dir unsere Morocco Nomads. Die Strecke wurde von einem Marokko-Experten-Team entwickelt – nach unzähligen Vor-Ort-Recherchen haben sie die perfekte einwöchige Route entworfen. Du entdeckst die absoluten Highlights des Landes (Marrakesch, Aït Ben Haddou, Essaouira, Agafay-Wüste), aber auch versteckte Perlen wie Taroudant oder die Strände von Taghazout.

Morocco Nomads ist ein Roadtrip für eine Woche in kompletter Freiheit, mit Führung durch eine App und detailliertem Roadbook. Die Unterkünfte wurden vorher sorgfältig für Komfort und Authentizität ausgewählt und dein Miet-SUV wurde im Voraus schon gebucht. Optional kannst du Aktivitäten wie einen Kochkurs mit marokkanischer Küche, Surfunterricht in Taghazout oder eine Quad-Tour in der Wüste hinzubuchen.

Wie viele Tage oder Wochen brauchst du für diese Route?

Marokko enthüllt dir seine schönsten Geheimnisse bereits in nur einer Woche. Diese Dauer bietet den idealen Mix aus intensiven Entdeckungen und entspanntem Reiserehythmus. In 7 bis 8 Tagen durchquerst du einen echten Überblick über das marokkanische Königreich:

  • Marrakesch und seine Medina: Eintauchen in das Herz der Ockerstadt mit pulsierenden Souks und prächtigen Palästen.

  • Hoher Atlas: Ausbruch in die Berberberge mit atemberaubenden Landschaften.

  • Taroudant und seine authentischen Souks: Entdecke das „kleine Marrakesch“ fern der Touristenmassen.

  • Atlantikküste: Entspannung zwischen Surfer-Spots in Taghazout und den Festungsmauern von Essaouira.

  • Agafay-Wüste: Eintauchen in diesen „kleinen Sahara“ direkt an Marrakeschs Toren.

Und wenn du mehr Zeit hättest?

Natürlich könnte Marokko dich locker zwei oder drei Wochen fesseln, ohne dass es langweilig wird. Jede Region, jede Stadt birgt Schätze, die sich lohnen, genauer erkundet zu werden. Aber für deine erste Reise oder bei begrenztem Urlaub bietet diese Woche bereits einen unglaublichen Überblick über die Vielfalt des Landes.

Genau das ist unser Ansatz: Dir das Beste aus Marokko in optimaler Zeit zu zeigen, sodass jeder Tag eine neue Überraschung bereithält.

Was ist das Transportmittel für deine Marokko-Route?

Die Distanzen sind groß, die Straßen teils anspruchsvoll: Ein SUV ist unerlässlich. Nur so kommst du zu Bergdörfern und abgelegenen Stränden. Mit Morocco Nomads fährst du einen Dacia Duster oder Kia Seltos, was bequem und perfekt für marokkanische Pisten geeignet ist.

8-Tage-Route: Tag für Tag im Detail

Zusammenfassung der Route

  • Tag 1 & 2: Marrakesch

  • Tag 3: Hoher Atlas und Aït Ben Haddou

  • Tag 4: Taroudant

  • Tag 5: Taghazout

  • Tag 6: Essaouira

  • Tag 7: Agafay-Wüste

  • Tag 8: Marrakesch

Alle Details zur Route findest du auch hier.

Tag 1 & 2: Marrakesch, die lebendige Stadt

Willkommen in der Medina von Marrakesch, seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe. Mit über 600 Hektar und 140.000 Einwohnern ist sie die größte im Maghreb. Ein echtes Labyrinth, in dem jede Gasse eine Überraschung bereithält: einen grünen Garten, einen bunten Laden oder eine monumentale Tür zu einem verborgenen Schatz.

Trau dich, dich zu verlaufen! Das ist der beste Weg, um ins pulsierende Herz der Stadt einzutauchen. Lass dich nicht zu sehr von Einheimischen überzeugen, die dich führen wollen: Die Medina erkundest du am besten zu Fuß und nach deinem eigenen Rhythmus.

Die Place Jemaa el-Fna darfst du auf keinen Fall verpassen, ein offenes Theater unter freiem Himmel. Tagsüber wirbeln Händler, Schlangenbeschwörer, Musiker und Wahrsagerinnen in einem faszinierenden Treiben umher. Abends verwandelt sich der Platz in einen Nachtmarkt mit Duft von Gewürzen, Grillfleisch und spontanen Shows.

Nutze die Zeit auch für Paläste und Museen: Der Bahia-Palast als Meisterwerk marokkanischer Architektur oder das Musée des Confluences in einem alten Palast. Für eine ruhige Pause sind die Majorelle-Gärten als eine blaue Oase mitten in der Stadt ideal. Am Abend genießt du dann die Ruhe in deinem Riad und erholst dich vom Trubel.

Tag 3: Hoher Atlas und Aït Ben Haddou (210 km – 4 Std.)

Nach zwei intensiven Tagen in Marrakesch geht es in die Berge. Etwa 4 Stunden Fahrt erwarten dich durch den Hohen Atlas über den legendären Tizi-n-Tichka-Pass. Diese Panoramastrecke führt dich durch Berberdörfer, die an den Berghängen kleben, und an atemberaubenden Landschaften vorbei.

Dein Ziel: Aït Ben Haddou, eine UNESCO-geschützte Kasbah. Diese aus Lehm erbaute Festungsstadt aus dem 17. Jahrhundert thront auf einem Hügel und ist ein Meisterwerk traditioneller Architektur. Ihre roten Erdtürme und gewölbten Gassen versetzen dich in eine andere Zeit.

Der ikonische Ort diente als Kulisse für Filme und Serien wie Gladiator oder Game of Thrones. Doch jenseits des Filmruhms ist Aït Ben Haddou vor allem ein lebendiges Symbol für Berbergeschichte und Kultur. Schlendere durch Häuser und Türme und lass dich von der zeitlosen Atmosphäre verzaubern. Übernachte in einem Lodge mitten in den Bergen, umgeben von Landschaften, die den Atem rauben.

Tag 4: Taroudant, das kleine Marrakesch (245 km – 4,5 Std.)

Auf nach Südwesten durch die Safranregion um Taliouine. Dieses kostbare Gewürz, das „rote Gold“ genannt wird, wird hier seit Generationen angebaut. Die Landschaft wechselt ständig: Berge, beeindruckende Schluchten und saisonal bunte Felder.

Dein Tagesziel: Taroudant, die „kleine Marrakesch“. Diese umwallte Stadt überzeugt durch Authentizität und Ruhe. Ihre majestätischen Mauern aus dem 16. Jahrhundert umgeben die Medina und bieten ein grandioses Panorama besonders bei Sonnenuntergang, wenn sie von Gelb zu Ockerrot wechseln.

Schlendere entlang der Wehr, entdecke monumentale Tore wie die berühmte Bab el-Kasbah und stöbere entspannt in Souks durch, die ruhiger sind als in Marrakesch. Übernachte in einem Ökolodge mit Pool, ein Paradies der Erholung nach dem Tag auf der Straße.

Tag 5: Taghazout und der Atlantik (150 km – 3 Std.)

Szeneriewechsel: Es geht an die Atlantikküste zum kleinen Fischerort Taghazout, der heute zum Mekka der Surfer aus aller Welt geworden ist.

Starte mit einem Spaziergang entlang des Tamraght-Strandes, bevor du in Taghazout ankommst. Malerische Gassen voller Cafés, Restaurants und Handwerksläden. Schau den Surfern bei der Wellenjagd zu oder lass dich einfach auf dem goldenen Sand nieder und genieße die Aussicht.

Am späten Nachmittag klettere hoch zum Skatepark über dem Dorf. Dieser Treffpunkt lockt Locals und Reisende gleichermaßen in entspannter, fröhlicher Atmosphäre. Perfekt, um den Tag ausklingen zu lassen. Übernachte in einem Riad mit Meerblick, eingelullt vom Rauschen der Wellen.

Tag 6: Essaouira, die Perle des Atlantiks (160 km – 3 Std. 15 Min.)

Du fährst weiter entlang der Küste und durchquerst kleine Surferdörfer, darunter Imsouane, bekannt für die längste Welle Afrikas (bis zu 800 Meter). Stell dir vor, du gleitest über drei Minuten lang auf einer perfekten Welle: Ein Traum für jeden Surfer!

Dann geht es nach Essaouira, der „Perle des Atlantiks“. Ihre weißen Wehranlagen, gepflasterten Gassen und der lebhafte Fischerhafen schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Nach dem Einchecken im Hotel erkundest du die Medina und die Werkstätten der Handwerker. Der Hafen ist ein Spektakel für sich: Fischer kommen und gehen, Möwen kreisen umher. Am Abend gönnst du dir frisch gefangenen gegrillten Fisch. Übernachte in einem Riad mitten in der Medina.

Tag 7: Agafay-Wüste (200 km – 3 Std. 30 Min.)

Nur wenige Kilometer von Marrakesch entfernt erstreckt sich die Agafay-Wüste. Das ist die Alternative zur Sahara für ein echtes Eintauchen in wilde, trockene Landschaft. Hier gibt es keine Sanddünen, sondern blonde Hügel, steinige Plateaus und ein einzigartiges Licht, das sich stündlich verändert.

Im Frühling überziehen manchmal Weizenfelder und Wildblumen das Gebiet. Im Sommer und Herbst wirken die Kontraste noch markanter und verstärken den Wüstencharakter.

Geplant ist eine Quad-Tour, ein feuriger Sonnenuntergang und eine Nacht in komfortablen Zelten mit Pool unter dem Sternenhimmel. Ein zeitloses Erlebnis, das deine Reise perfekt abrundet.

Tag 8: Rückkehr nach Marrakesch (30 km – 1 Std.)

Zurück in Marrakesch nutzt du deine letzten Stunden für einen Minztee, ein paar letzte Einkäufe in den Souks oder einen Besuch im Jardin Majorelle. Ein letzter Blick auf die lebendige Medina, bevor du dich auf den Weg zum Flughafen machst, mit dem Kopf voller Erinnerungen an dein Marokko-Abenteuer.

Eine unvergessliche Reise für den Gaumen

Die marokkanische Küche ist ein wahres Feuerwerk an Aromen, in dem jedes Gericht eine eigene Geschichte erzählt. Geprägt von berberischen, arabischen, jüdischen und französischen Einflüssen bietet sie eine unglaubliche Vielfalt, die alle Sinne anspricht.

Couscous, König der marokkanischen Tafel, wird mit Gemüse, Fleisch oder Fisch serviert und von fein abgestimmten Gewürzmischungen begleitet. Tajines, langsam in Tongefäßen geschmort, entfalten zarte Kombinationen wie Huhn mit Oliven und eingelegten Zitronen, Lamm mit Backpflaumen oder Fisch mit Gemüse.

Pastillas überraschen mit ihrem süß salzigen Spiel, während Gebäck wie Gazellenhörnchen, Briouats oder Makrouts perfekt zu einem dampfenden Glas Minztee passt. Safran, Kreuzkümmel, Ingwer und Arganöl verleihen der marokkanischen Küche ihren unverwechselbaren, betörenden Charakter.

Ein Tipp: Komm mit leerem Magen, denn du wirst mit unvergesslichen Geschmackserinnerungen nach Hause reisen!

Wann ist die beste Reisezeit für Marokko?

Marokko ist ein Reiseziel für das ganze Jahr, doch je nach Saison erlebst du das Land ganz unterschiedlich.

Im Frühling (März bis Juni) und Herbst (September bis November) herrschen ideale Bedingungen für einen Roadtrip. Mit etwa 20 bis 28 Grad ist es angenehm mild, perfekt zum Wandern im Atlas, Bummeln durch die Medinas oder für die Atlantikküste ohne drückende Hitze. Auch die Agafay-Wüste ist dann besonders reizvoll: Im Frühling mit sanfteren Farben, im Herbst mit spektakulären Sonnenuntergängen.

Im Sommer (Juni bis August) wird es vor allem im Süden, in der Wüste und im Atlas schnell über 35 Grad heiß. Reisen ist weiterhin möglich, vor allem an der Atlantikküste, wo die Meeresbrise das Klima mildert. Orte wie Taghazout und Essaouira sind dann sehr angenehm. Im Landesinneren solltest du dich jedoch auf extreme Hitze einstellen.

Im Winter (Dezember bis Februar) bleiben die Tage in Marrakesch und an der Küste mild, doch die Nächte können kühl werden, besonders im Atlas und in der Wüste. Es ist eine ruhigere Reisezeit, ideal, wenn du weniger Trubel und eine authentischere Atmosphäre suchst. Die verschneiten Gipfel des Hohen Atlas sorgen zudem für Kontraste, die man in einem „Sonnenland“ kaum erwartet.

👉 Mit Morocco Nomads werden die Abreisen im Frühling und Herbst geplant, damit du die besten Bedingungen vorfindest.

FAQ – Häufige Fragen zu einer Route in Marokko

Brauche ich ein Visum für eine Reise nach Marokko?

Als Staatsbürger eines EU-Landes brauchst du für einen touristischen Aufenthalt von unter 90 Tagen kein Visum. Dein Reisepass sollte mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Was ist die Währung in Marokko?

Die Landeswährung ist der marokkanische Dirham (MAD). Du kannst problemlos Geld an Geldautomaten abheben oder Euro vor Ort wechseln, besonders in den Städten. Bankkarten werden in größeren Orten häufig akzeptiert, in Dörfern solltest du aber genügend Bargeld dabeihaben.

Ist Marokko ein sicheres Reiseland?

Ja, Marokko gilt im Allgemeinen als sicheres Reiseziel, wenn du die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtest. In belebten Gegenden wie Medinas und Märkten solltest du gut auf Wertsachen achten und nichts Auffälliges offen zeigen. Morocco Nomads arbeitet mit verlässlichen Partnern und versorgt dich mit allen wichtigen Infos, damit du entspannt unterwegs bist.

Mit welchem Budget sollte ich für einen Roadtrip rechnen?

Ein Roadtrip mit Morocco Nomads beginnt bei etwa 750 € pro Person (Basis: 2 Personen pro Auto). Im Preis enthalten sind ein passender SUV, Unterkünfte wie Riads, Ökolodges oder traditionelle Hotels, Frühstück, Roadbook und Reise App. Hinzu kommen Flüge (ca. 150–300 € je nach Saison), Mahlzeiten (etwa 10 € pro Person in lokalen Restaurants), Kraftstoff (rund 150 € für eine Woche) und optionale Aktivitäten wie Surfen, Quad, Massagen oder Kochkurse.

Was sollte ich in Marokko tragen?

Marokko ist mehrheitlich muslimisch, daher spielt Kleidung kulturell eine wichtige Rolle. Am respektvollsten sind leichte, luftige und eher bedeckende Sachen, die Schultern und Knie verdecken besonders in Dörfern und Medinas. So bist du sowohl kulturell angepasst als auch bei Hitze bequem angezogen.

Müssen Frauen in Marokko ein Kopftuch tragen?

Nein, ein Kopftuch ist für Reisende nicht verpflichtend. In religiösen Orten wie Moscheen (sofern der Zutritt für Nicht-Muslime erlaubt ist) ist es jedoch empfehlenswert, Kopf und Schultern zu bedecken, um Respekt zu zeigen.